Über uns
Ich bin die Geri.
Meer, Smoothies, Van-Reisen, Festivals, Kunst, Serien, Gemeinschaft und das bunte Berlin – meine Lieblinge im Leben. Meine Fotografie ist geprägt von meiner Zeit in innovativen Startups, chaotischen Agenturen, Yoga Retreats und verrückten Festivals – manchmal Stunden weg von der Zivilisation.
Was mich ausmacht
Meine eigene Reise mit der Fotografie begann mit unschönen Erfahrungen als Model. Sie haben mich geprägt und sie haben mir gezeigt, wie wichtig Achtsamkeit und Verbundenheit ist. Und ein Raum, in dem niemand etwas leisten muss. Es gibt kein richtig und kein falsch. Nur Menschen, die sein dürfen wie sie sind. Mit all ihren Emotionen, Fragen, ihrer Nervosität und Euphorie.
Was ich als Fotografin besonders liebe? Nähe. Die echten Momente dazwischen. Die Stille am Morgen, die erste Begegnung mit euren Liebsten, die emotionale Trauung und die Feier am Abend, die irgendwann einfach eskaliert. Und ja, dazwischen wird es stressig. Dann bin ich plötzlich Beraterin für den Ablauf, der aus dem Ruder gelaufen ist, Kleid-Retterin oder die Person, die euch kurz erdet, wenn alles zu viel wird. All die spontanen Momente gehören dazu. Vielleicht – aber nur vielleicht – verdrücke ich auch mindestens ein Tränchen bei jeder einzelnen Trauung.
Wenn ich nicht gerade für euch hinter der Kamera stehe, dann tauche ich ein in die Fragen, die mich durchs Leben tragen: Wie wir Räume schaffen können, in denen Menschen sich sicher, gesehen und echt fühlen. Wie wir miteinander arbeiten und leben können, ohne uns selbst dabei zu verlieren.
Ich liebe es, Menschen zusammenzubringen, Prozesse zu entwirren, Klarheit zu schaffen und gleichzeitig Platz für das Unperfekte zu lassen. Zwischen tiefen Gesprächen, spontanen Ideen, langen Nächten in Berlin und diesen random Momenten, in denen plötzlich alles Sinn ergibt, finde ich meine Inspiration. Meine Welt bewegt sich irgendwo zwischen Strategie & Gefühl, Struktur & Intuition, Professionalität und auch ein bisschen Rebellion.
Ich bin der Gerald.
Meine Karriere als DJ begann vor über 30 Jahren und ja, damals waren die Zeiten wirklich noch ein bisschen anders. Während ich meine ersten Abende hinter dem DJ-Pult verbrachte, konnte Geri gerade einmal Treppen steigen und watschelte mit ihren zwei Jahren neugierig die Clubstufen auf und ab. Musik, Nachtleben und dieses besondere Gefühl von Gemeinschaft gehören für mich irgendwie schon immer zusammen.
Was mich ausmacht
Viele Jahre lang war ich Teil des Kernteams einer großen Rock-Disko in Straubing: Das Roxy. Schwarze Wände, treue Stammgäste, laute Gitarren und jede Menge Headbangen. Dieser urige Club hatte seinen ganz eigenen Charakter. Nur mit Wehmut habe ich gesehen, wie er schließlich seine Türen schließen musste.
Über acht Jahre war ich auch der musikalische Kern in der Event Bar SanRemo. Von italienischen Klassikern, über Schlager und Rockmusik bis hin zu Charts, Hip-Hop und House hatte hier alles seinen Platz. Jeder Abend war anders, jede Nacht unvergleichlich. An Bandbreite hat mein Repertoire hier viel dazu gewonnen. Auch das SanRemo ist bunte Vergangenheit.
Für mich bedeuteten solche Geschichten auch, dass ein wichtiger Raum für alternative Musik und Zeitgeist verschwunden ist. Denn solche Orte sind für mich mehr als nur ein Club. Sie sind Treffpunkt, Ausdruck und manchmal auch ein kleines Stück Zuhause für alle, die Musik wirklich fühlen. Genau durch diese Arbeit habe ich gelernt, was Musik und die richtige Auswahl von Songs auslösen kann und wie sehr sie Menschen verbinden kann.
Sie ist so unterschiedlich wie die Menschen, die sie hören. Die richtigen Songs können die Stimmung komplett verändern und genau damit zu spielen macht mir bis heute Spaß, egal ob bei Kongressen, Hochzeiten, Firmenfeiern oder Geburtstagen. Ein Tag mit eurer Musik ist im Grunde wie eure eigene Geschichte. Und ich freue mich jedes Mal, wenn ich diese Geschichte mitschreiben darf 🎶.
Als Nachteule mache ich gerne die Nacht zum Tag. Und wenn ich nicht gerade hinter dem DJ‑Pult stehe, sitze ich auf meinem Motorrad, schraube daran herum oder verliere mich in Bastelprojekten, alternativen Heilmethoden, Videoschnitt und Kochen. Und ohne guten Kaffee geht sowieso gar nichts. Fotografiert habe ich sogar schon als 8-jähriger mit meinem Opa und das dann auch an meine Tochter weitergegeben. Irgendwoher muss Geri ihre kreativen Gene ja haben.